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gen Weſen und ſeine verheimlichte Rache an John kühlen. So erfuhr Margarethe bald, daß ſie getäuſcht war, daß kein wirklicher Prieſter, ſondern ein erkaufter Betrüger ihren Bund eingeſegnet hatte, und darum flüchtete ſie, um ihre Schande zu begraben, erſt aus dem Hauſe ihres Bruders, dann aus dem Vaterlande.
Nach einigen Tagen kam Halland, der im Gefühl ſei⸗ nes Unrechts, über welches Helga milde ſchwieg, ſie, ohne Anſprüche irgend einer Art an ſie zu machen, bei der Mut⸗ ter gelaſſen hatte, in das Haus derſelben und brachte Helga und Rollo die Bitte des ſterbenden Nalph(dem Alles kund geworden war), durch ihr Erſcheinen an ſeinem Lager ſeine letzte Stunde zu erleichtern. Sie kamen, Margarethe, John, William mit ihnen; Herz, Lippe und dargereichte Hand vergaben dem Sterbenden, doch ſein Gewiſſen vergab ihm nicht und mit kalten Schauern blickte er zumal Helga an, ſeine Tochter! Dieſes Gefühl des letzten, an der Schwelle des Lebens verſuchten Frevels drang mit giftigem Stachel in ſeine Todesſtunde ein.
Als er geendet hatte und beſtattet war, fiel kein düſtrer Schatten mehr in das Glück der liebend vereinigten Herzen.
Noch bevor A Jahr, nach dem Tage, wo die hellen Glocken des nahen Kirchleins die liebliche Helga zur Chriſtin einſegneten, verſtrichen war, tönten ſie der Braut William's am Altare. Doch dieſem ſchönen Feſte folgten nicht ſo rauhe Stürme, wie jenem, ſondern ein heiterer Himmel wölbte ſich über ihr Daſein, wie die Heiterkeit eines un⸗ ſchuldigen Sinnes ihr Herz mit ſeinen reinen Segnungen erfüllte.
᷑
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