Teil eines Werkes 
17. Band = Neue Folge, 5. Band, Erzählungen : 3. Theil (1847)
Entstehung
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ter Derjenigen erſchien, die auf dem Georg dem Dritten aus⸗ geharrt hatten. Freilich nur Wenige, denn gleich bei dem Stranden ſtürzte ſich Alles, wie gewöhnlich, wild und ver⸗ zweifelnd in die Boote; ſie wurden überladen, ſchlugen um und ſanken. William, der Kühnheit und Redlichkeit ſeiner heimatlichen Schiffer vertrauend, hielt es für ſicherer auf dem noch haltbaren Wrack den Tag zu erwarten; Hullborn, der ſchon einmal dadurch gerettet worden war, zog dies ebenfalls vor. Mit ihnen noch einige Andere. So brach Denen, die die Verlornen ſchienen, der Rettungsmorgen an und die Strahlen ſeiner Sonne leuchteten in das dunkle Gewebe wunderbar verketteter Verhängniſſe hinein, denn mit wenigen Fragen an Rollo über den Tag ſeiner Geburt war es entſchieden, daß Margarethe ſeine und Helga's Mut⸗ ter ſei.

Nun ſchwieg der unruhige, wilde Drang in des Kna⸗ ben Bruſt; nun gewann er an Helga ganz, wornach ſein Herz ſich ſehnte, eine Schweſter!

Margarethens langes Mutterſehnen war geſtillt, die Jahre ihrer Buße geendet, Vergebung, Verſöhnung überall! Dieſe ſeligen Strahlen theilten auch die Gewölke der Krank⸗ heit, welche bis dahin ihre Seele ſo oft umſchattete.

Ein ſanfter Lebensabend mit milden Lüften der Liebe und des Friedens brach für ſie und John an; ihr Glück war um ſo ſüßer, je ſchwerer ſie es erkauft hatten!

Nach Nalph forſchte Niemand; doch man wußte, er lag in Halland's Hauſe in ſchweren, düſtern Krankheitsbanden. Das Einzige drückte ſtörend auf den glücklichen Kreis, daß

Helga und Rollo ihn Vater nennen ſollten, der ihre Mut⸗

ter ſo grauſam verrathen hatte. Denn er hatte ihr gelobt, weenn ſie heimlich die Seinige würde, ihren Bruder zu ret⸗

ten; doch er wollte nur ſeine entbrannte Luſt an dem jun⸗

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