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aus dem Saum des Waldes heraus. Vor ihnen brannten, etwa eine Viertelſtunde entfernt, einige Lagerfeuer.„Hier,“ ſprach ſie,„ſind wir an Ort und Stelle. Dort unten bei der Scheune, wo die beiden Feuer brennen, iſt eine preußi⸗ ſche Feldwacht. Nun gebt mir meine Quittung, daß ich Euch richtig abgeliefert habe!“
„Was meinſt Du?“ fragte Gotthelf verwundert.
„Je nun, das Blatt, das Euch der Major gegeben hat—⸗.
„Der Major? Der Major Förſter?“ rief Waldmann. „Er hat uns—“
„O, über meine verwünſchte Zunge,“ unterbrach ihn ſcheltend die Marketenderin und ſchlug ſich auf den Mund, ich wollte— verdammt!— Hört, Kinder, wenn Ihr mir gut ſeid, ſo vergeßt das eine Wort, das mir herausgefah⸗ ren. Gott weiß, ich meine es ehrlich und verrathe mit Wiſſen und Willen keines Chriſtenmenſchen Geheimniß; aber ein Wort iſt heraus, unverſehens, wie eine Nuß vom Baum fällt! Und dann iſt's wie die Kugel aus dem Lauf, unſer Herrgott ſelbſt bringt ſie nicht wieder zurück. Hört, ſeid ehrlich, ſeid brav, gebt mir Eure Hand darauf, nicht weiter daran zu denken, fragt mich auch nicht weiter! Weiß Gott, die Kathy wird es Euch nicht vergeſſen und ſie hat viel⸗ leicht bald Gelegenheit es zu zeigen, wenn ſie wieder in preußiſche Dienſte geht!“
Die Marketenderin ſprach ſo treuherzig, ſo grundehrlich, daß Beide ohne Weiteres ihr die Hand darauf gaben und ihre auf's höchſte geſpannte Neugier unterdrückten. Sie ließ ſich nun noch den Brief geben, wodurch der Major die Ge⸗ wißheit haben wollte, daß die Beiden glücklich die Grenze erreicht hatten, und ſchied dann unter herzlichem Hände⸗ druck..*


