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und ich konnte Niemand finden, der mir die nöthige Summe vorſtreckte. So wurden mir denn Wechſel vorgelegt, die ich nicht zahlen konnte; man brachte mich in Haft, belegte Alles, was ich beſaß, mit Beſchlag und trieb uns ſo auf's Aeußerſte. Daß dieſe Tage trüb' und hart für uns waren, könnt Ihr denken; es blieb mir zuletzt weiter nichts übrig als die Güte meiner Gläubiger anzuflehen. So erlangte ich denn meine Freiheit gegen die Aufopferung unſeres Vermögens wieder, denn ich mußte in einem Vergleiche alles Das abtreten, was man mir durch jenen Proceß, den ich doch nicht mehr fortführen konnte, abſtreiten wollte. Mein Geſchäft war durch die lange Störung zu Grunde gegangen, die Koſten des Proceſſes und der Haft hatten auch einen großen Theil des Meinigen verzehrt— ſo war ich denn frei, aber arm. Und dennoch vergeſſe ich die Se⸗ ligkeit des Augenblickes nicht, als ich, aus dem Gefängniß nach Hauſe kam und Molly mir mit unſerm Knaben, Du warſt es mein Sohn, entgegentrat und weinend ans Herz ſank.— O Kinder! Liebe tröſtet über jeden Verluſt!
In New⸗Caſtle mochten wir nicht bleiben. Hier in unſerm Dörfchen beſaß ſchon mein Vater das kleine Haus und den Garten, in dem Ihr groß geworden ſeid; mein Bruder und ich waren in unſern Knabenjahren hier von dem Prediger erzogen worden und hatten ſpäterhin noch manchen ſchönen Tag hier zugebracht; kurz ich be⸗ ſchloß mit meiner Molly hierher zu ziehen. Es geſchah; Du warſt damals drei Jahre alt, William. Wohlwollende Leute verſchafften mir bei der Fabrik, die jetzt Herrn At⸗ wood gehört, wenn auch nicht eine ganz feſte Anſtellung, doch ſo viel zu thun, daß die Bezahlung dafür unſern ge⸗ ringen Bedürfniſſen genügte. Und ſo ſchien es, als ſolle ich endlich des lächelnden Glücks froher Tage genießen.


