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und abgeriſſen fort,„es wird mir ſo ſchwarz vor den Au⸗ gen.— Sollte das die letzte Sonne ſein, die mich be⸗ ſcheint?—— Gut, gut— ſie wird auch auf mein Grab ſcheinen!—— Von meinem alten Oberſten hätte ich gern Abſchied genommen!— Grüßt ihn—“
Bei dieſen Worten hörte das muthige, treue Soldaten⸗ herz zu ſchlagen auf.—
Starr, mit dem Rücken gegen das Rad der Kanone gelehnt, die er erobert hatte, ſaß der alte Krieger da. Die Züge blieben noch im Tode trotzig und redlich. Eduard be⸗ trachtete ihn mit ſtiller Rührung. Nur wenige Augenblicke hatte er ihn in ſeinem Leben geſehen und doch war er ihm ſo lieb geworden! Selbſt der Sturm der Freude und Hoffnung, der ſein Herz mächtig durchbebte, konnte die heilige Stimme eines tiefen Schmerzes nicht übertäuben.
Der Verband war fertig. Eduard drückte einen Kuß auf die ſilbern umlockte Stirn des Alten und ſtürzte dann hinweg in den Kampf. In ſeinem Herzen trug er heiße Gebete zu Gott, daß er alle ſeine Engel ausſenden möge, um den Vater zu beſchirmen.
Sechsunddreissigstes Capitel. 4
In allen Gaſſen von Paris tobte jetzt der Kampf. Das Volk war in ſeiner ganzen Maſſe aufgeſtanden, um mit ungeheurer, aber letzter Anſtrengung die goldene Frucht des Sieges zu brechen.


