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Feuer gegeben und die Kugeln pfiffen unter die Käm⸗ pfenden. Forbin, im Rücken getroffen, ſtürzte nieder.— Die Schweizer drangen jetzt mit gefälltem Bajonnet heran. Aber ſchon war auch der tapfere Trupp mit der dreifarbi⸗ gen Fahne, der über die Brücke kam, dicht heran und nutzte den Zeitpunkt, wo die Geſchütze außer Thätigkeit waren, um ſich mit voller Haſt durchzuſchlagen. Ein jun⸗ ger Offizier führte ihn an; er eilte mit vielen andern jun⸗ gen Leuten, es waren Zöglinge der polytechniſchen Schule, vorauf. Dieſe jugendlichen Kämpfer und die Schweizer kamen zugleich bei den Kanonen an. Es entſpann ſich ein mörderiſches Gefecht. Doch nicht lange ſchwankte die Ent⸗ ſcheidung, denn Forbin's Leute waren, ſo wie die Schüſſe gefallen waren, dem erhaltenen Befehle gemäß, angerückt und fielen den Schweizern in die Flanke, ſodaß ſie die Flucht ergreifen mußten. Der Schwarm der kämpfenden Bürger aber drang nach gegen das Louvre hin.
Nur Wenige blieben zurück, um die Verwundeten, die noch auf dem Platze lagen, in Sicherheit zu bringen. Es waren gleich einige junge Chirurgen zur Hand, die Hülfe leiſteten. Dieſe hoben Forbin auf, der nicht die Kräfte hatte, ſich empor zu richten. Als ſie die Wunde ſahen, ſchüttelten ſie bedenklich das Haupt und der eine ſprach:
„Alter Held, Du biſt ſchlimm getroffen!“
„Ich merk's,“ antwortete er ſchwach,„aber weiß Gott, ich denke, der Poſten hier iſt mit mir altem Kerl nicht zu theuer bezahlt.— Die Brummer konnten uns noch vielen Schaden thun.— Teufel— das ſchmerzt—— nun den einen habe ich zum Schweigen gebracht.“
Indem der Wundarzt noch mit der erſten, dringendſten Hülfsleiſtung bei dem Verwundeten beſchäftigt war, den er alsdann ſogleich in das nächſte Haus tragen laſſen wollte,


