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Brücke aufſtellen, um die vom jenſeitigen Ufer Herüberdrin⸗ genden zu begrüßen. Er winkte daher den Seinigen zu—
eilen und ſtürzte in voller Haſt vorwärts, weil er nun⸗ mehr den Artilleriſten in die Flanke fallen und vielleicht eine höchſt wichtige Unternehmung völlig zur Entſcheidung bringen konnte.
Die Artillerie machte richtig gerade vor dem mittlern Pavillon des Louvre, dem Pont⸗des⸗Arts gegenüber, Halt und ſetzte ab.
„Wir müſſen feuern, ehe ſie zum Schuß kommen,“ rief Forbin im ſteten Vorwärtslaufen;„nur diesmal gut gezielt. Haltet Alle auf die beiden Leute links an jedem Geſchütz, denn das ſind die wichtigſten.“
Indem die Artilleriſten den Laffetenſchwanz niederließen und an ihre Poſten zur Bedienung des Geſchützes ſpran⸗ gen, ſchlug Forbin zuerſt an und ſchoß. Der Artilleriſt mit dem Kartuſch⸗Torniſter am erſten Geſchütz ſtürzte. Gleich darauf feuerten auch die Andern; mehre Leute ſan⸗ ken getroffen nieder. Die wackern Schützen aber ſtürmten vollen Laufs auf die Kanonen an und waren richtig mit⸗
een unter den Artilleriſten, bevor dieſe ſich wieder ordnen
und laden konnten. So überraſcht, griffen ſie zu den Wi⸗ ſchern, Handſpeichen und Hebebäumen, um die Angreifen⸗ den niederzuſchlagen. Forbin's Kolbe aber traf raſcher und
ſtreckte den Unteroffizier des erſten Geſchützes zu Boden.
Wie ein Falk auf ſeine Beute warf ſich der alte tapfere Kriegsheld auf das Kanonenrohr, riß den Ladeſtock ſei⸗ ner Büchſe heraus, ſtieß ihn ins Zündloch und ſchlug ihn mit dem Kolben platt überm Rohr ab.
„Du biſt vernagelt und ſchadeſt uns nicht mehr!“ rief er frohlockend. Doch in demſelben Augenblick wurde aus dem Louvre von den im Thor aufgeſtellten Schweizern
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