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das den Schlachten geweiht iſt, die unter dieſem Banner des Ruhmes gefochten wurden.
Drei Stunden hatte der heiße Kampf gedauert. Viele Tapfere waren dahin gerafft; viele bluteten aus ſchweren Wunden. Doch wer noch einen Athemzug empfand, der fühlte die erhabene Freude des Sieges und weinte heilige Thränen der Freude. Clermont blickte vom Pferde herab unter den Seinigen umher: das ſchnell auffaſſende Auge des Feldherrn vermißte Manchen. Mit tiefer Rührung be⸗ trachtete er die wackeren Kämpfer; mit Staub, Schweiß und Blut bedeckt, das Geſicht ſchwarz vom Pulverdampf, das Haar verſengt und doch Alle ſo redlich, ſo treu, ſo fröhlich blickend.— Er warf ſich vom Pferde, ſtürzte an Victors Bruſt, zog Adolph ans Herz, reichte den Umſte⸗ henden die Hände, küßte, umarmte ſie und rief endlich mit Thränen in den Augen:„Das iſt der ſchönſte Sieg, den Frankreich je erfochten!“
Fünkunddreissigstes Capitel.
Indeſſen war man auf andern Punkten von Paris nicht unthätig geweſen. An vielen Orten war der Feind ange⸗ griffen worden, an vielen hatte er bedeutende Verluſte erlit⸗ ten. Die Kaſerne Babylone war genommen worden; auf den Boulevards hatten ſich die Garden zurückziehen müſſen. Ein Linienregiment ging zu den Bürgern über. Dieſem war es gelungen, ſich der Waffen⸗ und Rüſtkammer und


