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Seiten derſelben, wo man einen ſchmalen Raum offen ge⸗ laſſen hatte, in lange Reihen aufgelöſt hindurch, ſtellten ſich dahinter auf und richteten ein mörderiſches Feuer auf die anrückenden Truppen. Da öffneten ſich dieſe plötzlich, drängten ſich eng an beide Häuſerreihen und gaben ſo zweien, am Eingange der Straße aufgefahrenen Kanonen freien Spielraum. Zu gleicher Zeit krachten beide Feuer⸗ ſchlünde und die zermalmenden Eiſenmaſſen fuhren ſchmet⸗ ternd durch die leicht aufgeworfene Barricade hindurch und riſſen die Reihen dahinter zu Boden. Die eine Kugel ſchlug dicht neben Clermont's Pferd in den durch das Auf⸗ reißen des Pflaſters zum Glück lockeren Boden ein und warf eine ungeheuere Erdgarbe empor, die den Oberſten faſt ganz überſchüttete. Das Roß bäumte ſich, die zunächſt ſtehenden Bürger, des furchtbaren Anblicks ſolcher zerſchmet⸗ ternden Kräfte unkundig, ſtießen einen Schrei des Ent⸗ ſetzens aus und wichen zurück. Clermont ſchüttelte ſich ruhig den Sand ab, wiſchte die Augen aus und befahl: „Zieht Euch hinter die Häuſer der Straße Montmartre zurück.“ Es geſchah.
Im gleichen Augenblick war auch Adolph mit der ihm anvertrauten Mannſchaft auf ſeinem Rückzuge bis in die Straße Montmartre gelangt. Er mußte, um zu Clermont zu ſtoßen, mit allen ſeinen Leuten durch das Kreuzfeuer der Artillerie hindurch. Der Oberſt ſprengte ihm daher ent⸗ gegen und befahl, die Leute hinter den Häuſern in Maſſen zu ſammeln. So warteten ſie jedesmal den Schuß ab und unmittelbar nach demſelben ſtürzten ſie vollen Laufs über die Straße hinweg. Trot des ſchnellen, ununterbro⸗ chen fortgeſetzten Kartätſchfeuers, denn nur die erſten, mehr gegen die Barricade gerichteten Schüſſe waren mit Kugeln geſchehen, verlor man auf dieſe Weiſe nur wenige Leute.
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