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maßen als der Held des Tages daſtand und aus dem Dunkel der Gefahren und Schickſale in ſo leuchtendem Glanz hervorging. Eine wahrhafte Rührung aber empfand ſie dabei, wenn Adolph mit edler Beſcheidenheit ſo Manches, wo er ſelbſt durch Muth und Einſicht ſich hervorgethan hatte, überging oder nur leiſe andeutete. So viel Wun⸗ derbares er auch mitzutheilen hatte, ſo hörte man es doch der Erzählung an, daß er völlig aufrichtig und eher mil⸗ dernd als vergößernd berichte. So gewann ſich Adolph Aller Achtung und Liebe. Mit tiefer Rührung hörte man ſeinen Bericht von dem Tode des redlichen Jean. Leontine nahm auch das Wort und erzählte Tony's rührendes Ende; Louiſon und Marie vergoſſen bittere Thränen dabei, ſelbſt der alte Deſormery mußte ſich das Auge trocknen.
So hatte ſich das Geſpräch auf einen Gegenſtand ge⸗ wendet, der Alle vereinigte, und keinen Zwieſpalt mehr aufkommen ließ. Die Stunden flohen raſch dahin, es war Mitternacht, ehe man es ahnte, und man mußte endlich auseinander gehen.
„Siebzehntes Capitel.
Am andern Tage ging Jeder ſeinen Geſchäften nach. Frau von Clermont fuhr mit Deſormery zu mehren Perſo⸗ nen, die in ihre Geldangelegenheit verwickelt waren, Adolph meldete ſich im Bureau des Marineminiſteriums, Leontine und die Fräulein Deſormery machten in der Stadt einige
Einkäufe. Erſt zum Mittagseſſen kamen alle Mitglieder


