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verwerfen, ja ſogar das Budget verweigern mögen. Man hätte dieſe Schritte tadeln können, aber die Berechtigung dafür einräumen müſſen. Die Initiative jener Erklärung aber ſtellte dem Könige nur die Wahl zwiſchen entſchloſſener Feſtigkeit oder einem ſchimpflichen Zurücktreten.“
„Zwiſchen dieſe Scylla und Charybdis hatten ihn Dieje⸗ nigen geſtellt, welche ihm riethen, das Miniſterium Martig⸗ nac zu entlaſſen. Uebrigens ſcheint es mir niemals ſchimpf⸗ lich, einen Irrthum einzuſehen, oder ſelbſt ein ungerechtes Vorhaben aufzugeben. Und hat der König etwas dadurch gewonnen? Welche Wahl bleibt ihm denn jetzt?“
Der Hauptmann ſchwieg.
„Sie ſchweigen. Ich will für Sie antworten. Es bleibt ihm nur die Wahl zwiſchen dem jetzt viel kränkenderen Nachgeben, da es nicht mehr aus freier Erkenntniß des Ver⸗ nünftigen und Rechten geſchieht, ſondern als ein erzwunge⸗ ner Schritt erſcheint, den er höchſt ungern thut; oder er hat freilich noch einen Ausweg, den er aber ohne das Corps, zu dem Sie gehören, Herr Hauptmann, nicht ein⸗ zuſchlagen wagen dürfte.“
„Mein Herr,“ erwiderte der Hauptmann gereizt,„Sie ſind im Dienſte des Königs, gleich mir.“
reichs, und meine Pflicht als Soldat kann mich nie berech⸗ tigen, meine Pflichten als Bürger zu vergeſſen, noch zwin⸗ gen, meine Rechte als ſolcher aufzugeben, oder gar ſelbſt zu zerſtören. Das iſt der Unterſchied zwiſchen uns, Herr Hauptmann. Sie dienen dem Könige als einer Perſon, ich diene demſelben als Oberhaupt des Staates. Wenn Karl der Zehnte heut ſeine Krone dem Dauphin überträgt, ſo iſt mein Verhältniß in Nichts geändert; denn Frankreich bleibt
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daſſelbe, behält dieſelben Geſetze. Sie aber haben mit einem
„Nicht gleich Ihnen, denn ich bin auch Bürger Frank⸗


