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Wolke, ihr ſanftes, wehmüthiges Lächeln zeigte an, daß ihre Seele ſtill dulde und leide. Zu tief hatte das Schwert/ des Schickſals in die Lebensfäden ihres Glückes geſchtütten. Jetzt, da die Mittel der Heilung, die ſie ſo lange entbehrt hatte, ihr geboten waren, fühlte ſie, daß ſie nicht mehr wirkten, daß es zu ſpät ſei. Ihr Blick erhob ſich über dieſe Erde hinaus; an die glücklichen Stexne des Jenſeits heftete ſie ihr Auge. Von dort. bher erff Frtete ſie für die todeswunde, ermattete Bruſt den heiken Zalſam, den die Erde nicht mehr für ſie zu tragkft ſchſent 1
Immer näher rückte das beae hh de Bild der Küſte. Aus einer grauen, nebligen, verſchwimmenden Maſſe war es jetzt ſchon einer Zeichnung auf dunklem Grunde ähnlich geworden, wo man ſcharfe Umriſſe, dunklere Theilungsli⸗ nien entdeckt. Bald wurde aus dem grau in grau gezeich⸗ neten Bilde ein mit leiſen Farben angehauchtes. Immer heller traten dieſe hervor, ſonderten ſich immer deutlicher; jetzt ſchimmerten ſie ſchon glänzend im Strahl der Mittags⸗ ſonne. Nun war man mit der waldigen Spitze eines Vor⸗ gebirges auf gleicher Höhe und das Schiff wurde von den weit ausgeſtreckten Armen der Bucht umfangen. Die Ort⸗ ſchaften glänzten hell wie Marmorbrüche auf dem dunklen Grunde der Wälder und Fluren, Bäͤche zogen ſich wie Silberfäden durch das grüne Gebiet der Auen und die Straßen ſchlängelten ſich in deutlichen Streifen am Abhang hinauf. Ein dichter Wald von Maſten vergitterte die Ge⸗ bäude am Hafen; die Wimpel der zahlreichen Schiffe, die in demſelben und auf der Rhede vor Anker lagen, flatter⸗ ten farbig in dem reinen Aether. Kleine Segelboote zo⸗ gen wie Schwäne durch die blaue, ruhig ſich hebende und ſinkende Flut.— Die begrüßenden Schüſſe ertönten am Bord des Fahrzeuges; das Wachtſchiff vor dem Hafenthore
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