Teil eines Werkes 
13. Band = Neue Folge, 1. Band, Algier und Paris im Jahre 1830 : 1. Theil (1846)
Entstehung
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dem Feinde in ein Gefecht einlaſſen wollte, ſicherer und ſchneller zu erreichen.

Das iſt die Sphinx, rief Giacomo,welche das Ad⸗ miralſchiff heranbugſirt! Ein gutes Dampfboot. Seht nur, mein Oberſt, wie kräftig es die Schaufeln regt.

Etwa in ſtarker Kanonenſchußweite vom Ufer bewegte ſich dieProvence majeſtätiſch durch die blauen Wogen dahin. Die übrigen Schiffe mußten auf das künſtlichſte Wind zu gewinnen ſuchen, um ihr zu folgen.

Thörichte Teufel! rief der Oberſt und deutete auf die türkiſchen Artilleriſten,ſie verſäumen die beſte Gelegen⸗ heit. Mit ihrem Kaliber müßten die Strandbatterien ſchon längſt ihr Feuer eröffnet haben.

Ich dächte auch, erwiderte Giacomo,ſie ſchenkten uns genug. Der große Brummer hier gerade vor uns in der Batterie auf dem Molo, könnte der Provence ſchon ein paarmal ſechs und dreißig Pfund Ballaſt in's Unterfutter geſchoben haben. Wenn ich in der Batterie wäre, die Lunte müßte mir auf's Zündloch, ſo wahr ich Giacomo heiße!

Biſt Du ſo begierig, Deinen Admiral anzugreifen? fragte der Oberſt lächelnd.

Nein, wahrhaftig nicht, bei meinem Schutzpatron! Aber, Krieg iſt Krieg und Dummheit iſt Dummheit! Ich kann's nicht laſſen, ich muß mich darüber ärgern, daß der lange türkiſche Kanonier mit ſeinem rothen Kaftan dort unten ein ſolcher Tölpel iſt, der die Pflaumen nicht ſchüt⸗ telt, wenn ſie reif ſind. Wahrhaftig, der Flotte bringt's ja auch keine Ehre, mit ſolchen Tröpfen zu fechten, und jetzt gibt die Provence ihr volle Breite preis! O der tür⸗ kiſche Holzblock! Feuer, Kanonier! Ich ſage Dir, die Ku⸗ gel ſitzt in den Planken oder reißt ein zwanzig Ellen Tau und Segel herunter! O, über den Schöps! Nichts für