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darin ſcherzend abgemalt, wie ein Maler, der ſich ſelbſt unter die Figuren ſeines Hintergrundes ſtellt. Man kann ihn z. B. in der Novelle„Edmund“ mit Ludwig Berger in Treiber's Keller(damals eine Beruͤhmtheit Leipzigs) zu Abend ſpeiſen ſehen. . Ich muß mich naͤher uͤber die eben anerkannte Schuld gegen Hoffmann, Berger und Klein erklaͤren.
Hoffmann gegenuͤber war ſie die der Anregung, welche ſeine muſikaliſchen Novellen gegeben haben; in den
Anſichten ſtand ich ihm aber mehrfach gegenuͤber;
in dieſer Hinſicht wird meine Schuld mehr eine negative; ich verdankte, wie beim Fechten, Lehre und Uebung ſei⸗ ner Gegnerſchaft.
Berger und Klein dagegen wirkten in jener Zeit (was die Muſik anlangt) nur poſitiv, entſchieden fuͤh— rend und lehrend auf mich, und erſt ſpaͤter geſtaltete ſich das Verhaͤltniß zum gegenſeitigen Austauſch der An⸗ ſichten. Ihnen folgt daher, weit uͤber das Grab hinaus, die Verpflichtung innerſten, tiefſten Dankes, und ich be⸗ trachte es als eine der heilbringendſten Fuͤgungen meines Lebens, daß es mich mit zwei ſo außerordentlichen Menſchen in nahe, innige Verbindung brachte. Und noch heut, mit wie vielfaͤltigen bedeutenden kuͤnſtleriſchen Erſcheinungen mein Lebensweg mich zuſammengefuͤhrt hat, behaupten ſie unbedingt den erſten Rang unter denſelben. Berger als edelſter Charakter, mit ſeltenſtem Talent verſchwiſtert, Klein als Grundtypus und leuchtendes Vor⸗ bild einer durchweg kuͤnſtleriſchen Natur, ja als eine der hoͤchſten geiſtigen Complexionen uͤberhaupt, die mir,


