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Indeſſen war man nahe an der Stadt, und das lebhaftere Treiben am Ufer, ſo wie einige kreuzende Nachen mit Luſtfah⸗ renden aus dem Städtchen, unterbrachen die heimliche Ruhe, welche bisher in der Landſchaft geherrſcht hatte. Nach und nach entfeſſelte ſich nun auch die ſo lang verſtummt geblie⸗ bene Rede wieder, und man kam in lebhaftem Geſpräch am Landungsplatze an. Dort hatte ſich der Theil der Geſell⸗ ſchaft, welcher vorangeſchifft war, verſammelt und empfing die Ankommenden mit freudiger Begrüßung. In ungeord⸗ netem, fröhlichem Durcheinanderſchwirren begab man ſich in den Gaſthof, wo der hell mit Kerzen erleuchtete Saal die Geſellſchaft wieder aufnahm und den angenehmen Anblick einer mit Früchten, kalten Speiſen und Wein wohlbeſetzten Tafel darbot, an welcher man ſich vor der Rückfahrt noch einmal geſellig ſammelte und durch Scherz und belebtes Ge⸗ ſpräch den heitern Tag beſchloß. Endlich, als es faſt Mit⸗ ternacht war, mußte man ſich doch trennen und zur Heim⸗ kehr anſchicken. Erlhofen konnte die Gelegenheit zu einer wohlgeſetzten Rede nicht ungenutzt verſtreichen laſſen. Er er⸗ hob ſich auf ſeinem Platze, füllte ſein Glas und ſprach: „Nach einer kurzen, aber, ſo hoffe ich, rühmlichern Regie⸗ rung, als je ein ſceptertragender König geführt— denn während meiner Herrſchaft wurde keine Minute anders als zur Beglückung meiner Unterthanen verwendet—, nach einer ſolchen kurzen Titusthronverwaltung nehme ich die mir an⸗ vertraute Krone wieder vom Haupte und lege das Scepter dabei nieder. Kein Aufruhr hat mich geſtürzt, nicht die Hand des Todes raffte mich hinweg; aber mein Reich ver⸗ ſchwindet noch ſpurloſer von der Erde als das des Königs Priamus; denn meine Unterthanen zerſtreuen ſich, nur einem unwiderrufllichen Spruch des Schickſals gehorchend, weithin
in alle Welt. Der mit einem Scepter verlängerte Arm
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