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und aufgeſchmückt, für eine gute Tafel habe ich geſorgt, kurz, ich hoffe, die gnädigen Herrſchaften werden mit mir zufrieden ſein.“
„Wir wollen ſehen,“ ſprach der Baron Heilborn, einer der Anordner des Feſtes,„wir wollen Alles in Augenſchein nehmen. Längſtens in zehn Minuten treffen die Wagen mit den Damen ein, und da darf nichts mehr fehlen. Haben Sie auch Blumen genug, um die Treppe zu beſtreuen, und iſt auch der Eingang gehörig bekraͤnzt?“
„Das will ich meinen, Ew. Gnaden,“ erwiderte der Wirth;„und nicht nur die Eingänge, ſondern auch der Speiſeſaal, ſo gut wir's anzuordnen gewußt haben und das freilich nicht ſonderlich ſchöne Local es zulaſſen wollte.“ Unter dieſen Worten ging man die Stiegen hinauf, um den obern Raum des Hauſes, der zum Empfang der Gäſte eingerichtet war, zu beſichtigen. Prachtgemächer durfte man freilich nicht erwarten; denn vier ziemlich grob geweißte Wände, auf denen die niedrige Decke faſt ängſtlich drückte, plumpe, ſchlecht ſchließende Thüren mit rothbrauner Farbe getüncht, kleine, trübe Fenſter, deren Scheiben in Blei gefaßt waren, und ein Fußboden von ſchlechten Dielen, der nirgend wagerecht lag, konnten freilich keinen glänzenden Palaſt bil⸗ den, und außer einiger Stuccaturarbeit an der Decke war nichts zu ſehen, was man eine architektoniſche Verzierung hätte nennen können. Indeſſen hatte der Wirth die Thüren mit dicken Eichenlaubkränzen, zwiſchen denen ſich auch einige Blumengewinde wahrnehmen ließen, behangen; der Geſchmack in der Anordnung war zwar nicht der feinſte, verlieh aber einen ländlich fröhlichen Anſtrich, wie denn Grün und Blu⸗ men uns immer freundlich anſehen, wenn ſie auch noch ſo kunſtlos geordnet ſind. Ähnlich wie die Thüren war der Saal geſchmückt; rings an ſeinen weißen Waͤnden zogen ſich
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