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dem Fremden bei ſeiner Ankunft auf und lockt ihn auf un⸗ ſelige Pfade; die Kuppler Roms haben eine Weltberühmtheit.
Rechnet man nun zu allen den verderblichen Elementen noch die Einmiſchungen des Klerus in die Familien durch die Beichte, den Mißbrauch der Schwäche und Leichtgläubig⸗ keit der Frauen zur Ausbeutung der häuslichen Geheimniſſe, Erzielung von Erbſchaften und Unfriedenſtiftung in den Häuſern zu Gunſten verbrecheriſcher Pläne, deren Urheber oder Theilnehmer die Prieſter ſind, ſo kann man ſich einen Begriff von der Verderbtheit machen, welche zu Allem fähig iſt und jede Beſchreibung überſteigt.
Und noch obendrein bedeckt Schweigen dieſes unſelige Treiben, dem der Beichtſtuhl zur Schutz⸗ und Zufluchts⸗ ſtätte dient und Ungeſtraftheit zuſichert.
Der Kirche und ihren Entartungen alſo muß man die Sittenloſigkeit der römiſchen Frauen zuſchreiben, dieſe ver⸗ peſtete Quelle, aus der Abſcheulichkeiten und Aergerniß hervor⸗ gingen, welche ſo oft die heilige Stätte in eine große Höhle verwandelten, wo Sakrileg und Ausſchweifung ſich feil boten.
Der römiſchen Geſellſchaft aber ſcheint dieſe peſtartige Atmoſphäre das natürliche Element zu ſein, ſo ſicher trei⸗ ben ſie ſich in dem ruhigen Beſitze jener ſchmachvollen Vor⸗ rechte herum..
Eine römiſche Donna, welche auf ihren hohen Rang und ihre Stellung ſtolz war, ließ denen, welche ſier beſuchen wollten, durch ihre Leute antworten:
— La ſignora eſt innamorata.
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