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zu wucheriſchen Darlehen beſchleunigt, und jetzt, wo das ſo freventlich erworbene Geld alles wieder gut machen ſollte, boten die verfluchten Menſchen nichts als Hanäckigkeit und abſchlägige Antwort aus.
Monſignor kam, von dieſen peinlichen C Gedeuken höchſt aufgeregt, nach Hauſe; er zog ſich, ohne ein Wort zu reden und mit allen Anzeichen lebhafter Erbitterung in ſeine Zimmer zurück. Der lange Schwarm in Uniform, Sotane und Rock, welcher ſeinen Palaſt umlagerte, machte ein beſtürztes Geſicht und Aller Blicke begegneten ſich mit fragender Unruhe.
Der Prälat befahl mit lauter Stimme, indem er die Thüre zuwarf, ſeinem Kammerdiener, daß er allein blei⸗ ben wolle. 3
Als Fran Thereſe, eine gute Alte, die das ausſchließ⸗ liche Vorrecht hatte, Monſignor eigenhändig bei Tafel zu bedienen und ihm die Lieblingsgerichte und Wein darzurei⸗ chen, das Mahl vor ihm anrichtete, welches ſie mit der ſorgſamſten Obhut bereitet hatte, ſah ſie mit Schmerz, daß ihr lieber Herr ihre Dienſte zurückwies. Thereſe hatte an der Gleichgültigkeit, womit Monſignor den Vorbereitungen zur Tafel zugeſchauet hatte, eine ſolche Erfahrung geahnet, doch hatte ſie gehofft, die Auswahl, der Anblick, der würzige Duft und die ausgeſuchte Vortrefflichkeit der Gerichte würde die flüchtige Laune vertreiben; denn ſie kannte die Schwächen deſſen, den ſie verſuchen wollte, vortrefflich. Aber Alles war vergeblich. Die Vermieelliſuppe mit leichtem Anfluge von Parmigiano; ein herrlicher, einladender, goldfarbiger Bra⸗


