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— Sparen Sie dieſe verlockenden Worte, Oheim! Die⸗ ſelben vermögen nichts über mich.
— Aber dieſes Weib, dieſer unſelige Dämon, dieſe Moabiterin, die Dir den Kopf verrückt hat, liebt ſie Dich denn?
— Ich weiß es nicht, ich habe mit ihr noch kein Wort gewechſelt.
— Und wenn ſie nun einen Andern liebte?
— So würde ich ihre Liebe achten und die meinige treu bewahren.
— Aber wer iſt ſie denn?
— Ich habe ſie geſtern zum erſten Male im Garten Pincio geſehen. Man bezeichnete ſie mir als ein junges Mädchen, das einer Familie aus dem Ghetto angehört.
— O Schmach!
Beim Ausruf dieſes Wortes drückten ſich Panfilios
Lippen krampfhaft zuſammen, ſein Geſicht wurde bleich vor Zorn.
Stephan blieb bei dieſem Ausdrucke der Wuth und der ſtummen drin liegenden Rachedrohung ruhig.
Er verließ das Zimmer.
Monſignor Panfilio hob die Vorhänge des Alkovens in die Höhe. Donna Olimpia, welche hinter den Falten deſſelben verborgen war, trat ins Zimmer und ſtellte ſich mit gekreuzten Armen Monſignor gegenüber. Ihr Angeſicht ſpiegelte die Leidenſchaft einer Hyäne.
Was wollen Sie thun? ſprach ſie mit einer vor Wuth erſtickten Stimme.
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