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Dich zu ſorgen, ſtellte ich die Bedingung, daß Du die Weihen empfingeſt..
—36.S 4— Ich weiß, s Sn mir antworten willſt: Du fühlteſt keinen Beruf dazu! Allenthalben außer Rom könnte ich dieſen Grendigalm laſſen, weil es ſtrenger genommen würde, hier aber iſt es nicht in dem gewöhnlichen Sinne zu nehmen. In Rom kann man nichts werden, weder Eh⸗ ren, noch Glücksgüter, noch Würden oder Macht erlangen, als wenn man der Kirche angehört. Nur Thorheit kann ſich davon zurückziehen. Für mich haben die hohen Stellungen immer etwas Abſchreckendes gehabt; aber für Dich, Ste⸗ phan, habe ich ſtets die höchſten Ehrenämter begehrt. Meiner Ruhe und Behaglichkeit willen iſt mein Begehren immer im mittleren Range ſtehen geblieben; Dich dagegen möchte 3 ich zu den erſten Stufen erhoben ſehen. Nach einer Pauſe, worin Monſignor ſich zu bedenken ſchien, fuhr er mit dem Ausdrucke feſter Ueberzeugung fort: — Obgleich ich in der Gunſt des heiligen Vaters wohl geſtellt bin, ſo gelang es mir doch nicht, das Alles zu eerreichen, was ich zu wünſchen berechtigt war, nachdem ich für die Erwählung des Papſtes ſo viel gethan... Mein Vermögen hat ſich durch Verhältniſſe, die Du ſpäter erfah⸗ 4 ren ſollſt, ſehr vermindert...
In dieſem Augenblicke ließ ſich hinter den dichten Vor⸗ hängen des Alkovens eine Bewegung vernehmen, als ob


