Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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ſa niente, chi finge di ſaper nulla ſa il tutto.(Ein leerer Kopf fließt am Leichteſten über.)

Daran reihete ſich dann jene lange Reihe von Verſtel⸗ lungen und Liſten, mittels derer man Stimmen für ſich zu gewinnen ſuchte. Jeder kränkelte an irgend einem verſtellten Leiden; die Einen krümmten ſich unter der Laſt vorgeſpiegel⸗ ten Alters; Andere erheuchelten Schmerzen, die ſie nicht fühlten; kurz Alle ahmten den Bettlern nach, welche mit dem Scheine erkünſtelter Uebel das Mitleiden der Vorübergehen⸗ den zu erregen ſuchen.

Dieſe Kabalen und Parteiungen weben ſich durch alle Klaſſen der Bevölkerung Roms; die unbedeutendſten Ein⸗ flüſſe, die der niedrigſten Volksklaſſen, werden von den ver⸗ ſchiedenen Parteien, die ſich zum Kampfe um das Papſt⸗ thum rüſten, nicht verſchmäht.

Donna Olimpia ſchien für dieſes große Ereigniß den ganzen Eifer, die Kraft und Gluth ihrer Ingend wieder ge⸗ funden zu haben⸗ Sie begehrte einen Papſt, der, treu den überlieferten Vermächtniſſen dreier Vorgänger, am Werke der Wiederaufhilfe des Jeſuitenordens und der Demüthigung des franzöſiſchen Liberalismus fortbaue. Politik und Re⸗ ligion waren ihren Beſtrebungen fremd; ſie wollte nur alles das zurückdrängen, was ſich ihren perſönlichen Wüunſchen entgegenſtellte. Und um darin einen günſtigen Erfolg zu erlangen, verabſäumte ſie nichts. Im Beſitz der verborgen⸗ en cfiden dieſer geheimen Wahl, welche ihn mit ehrgeizigem

erlangen ſchmeichelte, ſchürzte ſie die feinſten Knoten, um 2