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Klaus fuhr wild in die Höhe.„Herr Schulze— wer? Und Ihr irrtet Euch nicht?“ rief er, plötzlich warm werdend.„Und das Haus—“
„Das Haus bewohnt der Herr Oberamtmann Schildt, mein gnädiger Herr. Nun machen Sie mir gefälligſt einen Vers daraus, weshalb der junge Herr Schildt hier als der Maurer Johann Müller aufgetreten iſt!“
„Das iſt ein Betrüger—“ ſchrie Herr Klaus au⸗ ßer ſich.
„Sachte, gnädiger Herr— betrogen hat er mich nicht um eine Stecknadel.“
„ Aber wozu ſonſt dieſe Komödie?“ fragte der junge Gutsherr gefaßter.
„Wenn es nur nicht dem jungen wilden Fräulein, der Stieftochter des Herrn Oberamtmannes gilt,“ meinte der Schulze bedenklich.„Ich habe mir ſagen laſſen, daß dieſe Beiden ſehr vertraut mit einander leben ſollen. Maurer iſt er von Profeſſion, das können Sie mir auf's Wort glauben, denn ich habe Beweiſe dafür. Er hat mir aller⸗ hand kleine Abänderungen im Hauſe gemacht, die ganz vor⸗ trefflich ſind und die nur ein Mann von Fach ſo zweck⸗ mäßig einrichten konnte. Dann aber hat er mir auch einen Bauriß zu einem neuen Hauſe gemacht, im Falle mein Bruder wirklich ſein Haus noch niederreißen und neu bauen laſſen will. Das Ding hat Hand und Fuß! Ich hatte
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1858. XI. Vorwärts! II.


