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heiß in's Geſicht geſtiegen war, wohlwollend in's Auge, wollte hinaus gehen, kehrte aber ſchnell wieder um.
„Kannſt Du denn dem alten Vater zu Gefallen nicht
8 ein paar Wochen ſpäter glücklich werden, Johannes?“ feeagte er mild. „Wenme mein Glück an meinem ſeltſamen und belei⸗ digenden Zurückziehen nicht gänzlich ſcheitert,“ meinte der
junge Mann etwas bitter. 3
„Ich kenne meinen Kaiſerling!“— rief der Rath lachend.
„Aber Sie kennen Editha nicht! Sie kennen dies reine aber ſtahlfeſte Herz nicht! Iſt hier jemals eine Saite in Disharmonie geſprungen, ſo kehrt das Vertrauen zu mir nie wieder zurück!“
Der Rath wehrte wieder mit der Hand ab.„Die Stimmung dieſer Saite übernehme ich, mein lieber Sohn.“
„Können Sie den Schatten der Unmännlichkeit von mir waſchen?“
„Unmännlichkeit?“— wiederholte der Rath kopf⸗ ſchüttelnd.
„Es iſt unmännlich, wie ich handle.“—
„Deinem alten Vater zu Liebe?“
„Es bleibt unmännlich, Editha gegenüber, die mit kindlichem Vertrauen mein Herz annahm.“—


