„Kotſchinski, Alexander von Kotſchinski, ein Edel⸗ mann aus der Elite des Reichsadels, der ſein Wappen nicht mit Schacher beflecken würde—“—.
„Und der Herr wäre nicht der Alexander von Kot⸗ ſchinski,“ fiel Kaiſerling ein,„welcher am Gewitterabende die Verzeihung meiner Tochter erfleht und mich beinah die Treppe hinuntergeworfen hat?“
„Ich? Ich ſollte—“
„Ja, Sie in eigner hoher Perſon!“
„Lächerlich abſcheuliche Behauptung! Wer weiß, wer das geweſen iſt!“
„Aber die Aehnlichkeit—“
„Kommt öfter vor— mag ein Baſtard unſers Hauſes ſein!“
„Ja, das haben der gnädige Herr meiner Tochter auch geantwortet.“—
Kotſchinski verlor die Geduld. Er ſtampfte heftig mit dem Fuße auf und ſchrie zornig:„Herr— ich bin der Komödie ſatt. Man gehe ſeiner Wege und laſſe Edelleute ungeſchoren.“—
Jetzt verlor auch Kaiſerling die Geduld, ſtampfte eben ſo tüchtig auf, hob ſich unbemerkt etwas in die Höhe an dem ſtattlich großen Offizier, um deutlich zu ſehen, was er gelegentlich längſt entdeckt hatte und ſchrie mit dem ganzen Kraftaufwande ſeiner ganz gut conſtruirten Lunge:


