Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Regenſchirme, trotz des ſtürzenden Regens, eilfertig über die Straße dahin ſchritt..

Als er ſein Haus erreicht und ſeinen rieſigen Schirm zugemacht hatte, zeigten ſich ebenfalls in ſeinem Angeſichte bedeutende Gewitterſpuren und er trat ſo umdüſtert und verdrießlich, wie der Himmel draußen, zu ſeiner Frau in's Wohnzimmer.

Frau Suſanne war allein. Sie bemerkte ſofort das drohende Unwetter auf der faltenreichen Stirn, wagte jedoch nicht, den Ausbruch durch irgend eine Frage zu be⸗ ſchleunigen.

Aergerlich zog Vogler ſeinen Staatsrock ab, ſtülpte den Hut auf ſein Geſtell und wechſelte die tüchtig durch⸗ näßten Schnallenſchuhe, bevor er ein Wort von ſeinen Lippen ſchlüpfen ließ, dann aber brach er los:

„Das iſt eine verdrießliche Geſchichte mit dem Stephan!“—

„Haſt Du den Oberſt Witzepuhl getroffen?“ fragte Frau Suſanne.

„Freilich! Der lacht und meint: mit dem Kotſchinski finge ſelbſt der Teufel nichts an.“

„Mit dem Kotſchinski?“ wiederholte Frau Suſanne ganz erſtaunt.„Ich denke, es handelt ſich um eine könig⸗ liche Ordre?“

„Freilich! Aber der Urheber des ganzen Spectakels