Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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den idylliſchen Lebensanſichten ein, denen er bis dahin ſich abhold gezeigt hatte.

Dies fand abſonderlich rückſichtlich der Burg Bo⸗ ſtett ſeine Anwendung. Er hatte der poetiſchen Vor⸗ liebe Dora Bella's nachgegeben, indem er dem An⸗ kaufe der alten Burg das Wort redete. Ihr zu gefallen beſuchte er mehrere Male in Geſellſchaft der Bärenberger Gäſte das alte Schloß. Ihr zu gefallen betrieb er den Beginn eines Baues, der nach der An⸗ ſicht aller vernünftigen Leute mehr als ſonderbar war. Graf Askan warf ſich faſt gezwungen zum Vertheidiger dieſer phantaſtiſchen Idee auf. Kaum hatte er jedoch ſich näher mit der Sache befreundet, ſo fühlte er ein mächtiges Intereſſe erwachen. Wie ein Zauber umfing es ſeine weltliche Seele, ſeinen kühlen Verſtand, wenn er oben vom alten Söller in die Felſenklüfte und darüber hinaus in die weiten Ebenen mit ihren Städten und Dörfern blickte, und er trieb, als hinge ſein Glück von der Vollendung des Baues ab, die Leute eines Tages an, ſich zu beeilen, damit im Früh⸗ linge die Comteſſe hier wohnen könne.

Die Comteſſe allein? fragte Reinhold lachend, als ſie wieder bergab ſtiegen.

Graf Askan blickte ihn mit einer Miſchung von Vorwurf und Bitte an.