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freilich“, ſagte er ganz leiſe,„wir hätten weniger diplo⸗ matiſch ſein ſollen— nun, ſo ſei es, wir wollen der gnädigen Gräfin wenigſtens heute zur rechten Zeit er⸗ öffnen, daß wir gehört haben, was Graf Askan mit dem Herrn Hofmarſchall geſprochen. Graf Askan hat danach gehandelt wie ein edler Mann und er hofft nun, daß ſein ſtiller Wunſch in Erfüllung gehe; er hofft auf das Vertrauen der Comteſſe.“
„Das hatteſt Du gehört, Du alter Mann, und ſchwiegſt abermals diplomatiſch? Geh, geh, nun iſt Alles gut! Ich habe nicht nöthig, die Ruhe meiner Gedanken zu ſtören.“
Volkmann ging mit dem Bewußtſein, die Gräfin von einer großen Sorge befreit zu haben. Als Graf Askan zu ihr eintrat, bedurfte es keiner Vorberei⸗ tung, um die unbedingteſte Vertraulichkeit zwiſchen zwei Herzen herzuſtellen, die längſt für einander ge⸗ öffnet waren. Gräfin Eliſabeth erfuhr Alles, was ge⸗ ſchehen war. Sie wurde aber auch eingeweiht in die Vorſätze und Pläne, welche Askan ſeines Glückes wegen für nöthig erachtete. Sie billigte Alles.
Graf Askan hatte beſchloſſen, für die nächſte Zeit in Bärenberg zu bleiben und die Verwaltung der Be⸗ ſitzung nach ſeinen Grundſätzen zu ordnen. Er ver⸗ hehlte der Gräfin nicht, daß er fürchtete, Manches im


