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„Der Inſpector verläßt uns? Sie nehmen ihn zur Hülfe mit?“ fragte Antonie.
Ihr Ton verrieth ihm, daß dieſe Frage längſt auf ihren Lippen geſchwebt hatte.
„Nein“, ſagte er, treuherzig in ihr Auge blickend. „Ich habe ſolche Hülfe nicht nöthig. Herr van Lynkhuyſen wünſchte einen Mann, der Redlichkeit mit Schlauheit verbände.“
„Dann paßt der Inſpector! Ich bin des Zufalls froh, der ihn von hier fortnimmt; ſeine Stellung zu Graf Askan dürfte ſchwierig werden. Nur bitte ich Sie, be⸗ nutzen Sie niemals dieſen Mann, vertrauen Sie ihm nie!“.
„Fürchten Sie nichts für mich! Ein Staatsmann darf keinen Vertrauten haben, wenn er die Früchte ſeines Strebens ohne Furcht und Sorge genießen will.“
Sie trennten ſich.
Zu gleicher Zeit hatte der alte Volkmann eine Unterredung mit der Gräfin Eliſabeth, die ſich bei Askan's Eintreffen ebenfalls fluchtähnlich zurückgezogen hatte und der Entwicklung des Dramas mit Herz⸗ klopfen entgegenſah.
„Graf Askan wünſchen aufzuwarten“, ſagte Volk⸗ mann frohlockenden Tons, indem er ſich ehrerbietig bis in die Nähe des Seſſels begab, worin die alte


