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Wie von einem Sonnenſtrahl erleuchtet blickte die Comteſſe ihn an.
„Und ich darf nicht zu Ihren Gunſten Bärenberg abtreten?“
„Nein! Mein Ehrenwort verpflichtet mich, dagegen zu kämpfen.“
„Sie wollen es nicht? Sie würden es nicht neh⸗ men, auch wenn ich Sie flehentlich bäte, wenn ich Ihnen ſagte, daß ich keine Ruhe finde vor dem Gedanken, Sie beraubt zu haben? Sie wollen nicht? Haben Sie Erbarmen, Askan! Was ſoll ich denn thun, um mein Vergehen zu ſühnen? Ich habe ein Gelübde gethan, den Schatten meines Vaters zu verſöhnen, da ich unkindlich ſeinem Willen getrotzt.“
„Arme, liebe Dora Bella“, entgegnete der junge Mann mit weichem, mitleidigem Ton,„wie kann man ſich ſo ſelbſt quälen! Ihr Glück zu ſichern iſt meine Pflicht. Ich hege die Ueberzeugung, daß Sie an jedem andern Orte vergehen würden wie eine Blume, die man in ein fremdes Erdreich verſetzt. Sie müſſen hier leben, um nicht frühzeitig zu ſterben. Ich habe Ihrem Vater geſchworen, Sie zu ſchützen und zu behüten bis zu dem Tage, wo Sie durch die Wahl eines Gatten mich meiner Verpflichtung entbinden. Um Ihnen dies zu ſagen, bin ich hergekommen.“


