Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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24 von meinem Verwandten, den ich Onkel nennen durfte, als Verpflichtung auferlegt iſt, die Fürſorge für Ver⸗ waltung der Beſitzung, bis die Comteſſe einen Gatten gewählt hat, das werde ich ſtreng und redlich er⸗ füllen.“

„Ich danke Dir für Dein Vertrauen, Askan, wahr⸗ haftig, ich danke Dir aus voller Seele, denn Du be⸗ weiſt mir dadurch, daß mein äußerliches Weſen Dich nicht irre am Fond meines Innern gemacht hat. Dora Bella iſt mir ſtets ſehr lieb, ſehr theuer geweſen, ihr Wohl liegt mir am Herzen; laß uns vereint über den Frieden des liebenswürdigen Kindes wachen.“

„Du nennſt die junge Dame heute ein Kind“, unterbrach ihn Askan mit einer Heftigkeit, die ein Zeugniß ſeiner ſchmerzlichen Aufregung war;„wollte Gott, ich hätte damals Deinen Ausſpruch, daß Dora Bella kein Kind mehr, daß ihr ſeltſames Auftreten als das Werk einer einſamen Erziehung zu betrachten ſei, mehr beachtet, dann würde ich in den leiſen Abſtufungen ihres Betragens einen Spiegel ihres innern Weſens erkannt haben. Es iſt zu ſpät, um darüber zu ſprechen, es iſt zu ſpät, darüber nachzudenken, es iſt zu ſpät,

Entſchlüſſe zu faſſen. Mein lieber Onkel, der einzige

Menſch auf Erden, der meine Irrthümer vermitteln konnte, iſt todt. Sprechen wir nun nie wieder über

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