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zur Antwort,„ich entwickele vielleicht durch meine Ent⸗ ſchließungen einen ungeheuren Muth, ich gebe, ange⸗ ſichts eines großen Glücks, den Eingebungen meines Herzens nach.“
Der Inſpector drehte ſich raſch zu ihm herum und ſah ihn groß an.„Ich verſtehe nicht—“
Reinhold affectirte eine leichte Verwirrung.„Den⸗ ken Sie, daß man ungeſtraft in Fräulein Antoniens Augen blicken kann?“
Prutz lachte hell auf.„Sie ein Jünger des Eros! Wollen Sie mich für dumm halten?“
Der junge Mann hielt für gut, dieſe Frage nur mit einem Achſelzucken zu beantworten.
„Gut“, rief der Inſpector entſchloſſen und in ſicht⸗ licher Entrüſtung,„ich will Sie nicht weiter mit meinen Rathſchlägen behelligen. Schade, daß wir ver⸗ ſchiedene Bahnen einſchlagen; es würde aus unſerer Vereinbarung ein Glück für uns beide entſtanden ſein, eventualiter eine Sicherſtellung unſerer Zukunft. Sie kennen nun zwar meine Abſichten, während ich die ihrigen nur errathe, allein wir werden uns aus Klug⸗ heit nicht verrathen, ſelbſt wenn ſich unſere Lanzen im Kampfe auch einmal kreuzen ſollten. Zuſammen hätten wir ein glänzendes Ziel erreichen können, einzeln ge⸗
lingt es uns kaum, uns über den Wogen zu halten.“ 16*


