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„Es findet ſich aber aus altersgrauer Zeit
ein verbrieftes und kaiſerlich königlich beſiegeltes Ver⸗ ſprechen vor, dieſe Vorrechte der Gräfinnen Bären⸗ berg aufrecht zu halten. Ich gebe zu, daß es mit dieſem Documente eine beſondere Bewandtniß haben muß.“ „Merkwürdig! Merkwürdig! Das hätte ich wiſſen ſollen; meine Huldigungen würden mir jetzt den Weg geebnet haben, während ich Dora Bella durch meine ſteten Neckereien—“*
„Laſſen Sie's gut ſein“, unterbrach ihn der In⸗ ſpector.„Ich weiß, daß die Comteſſe Sie ſehr günſtig beurtheilt, dahingegen eine zornige Bitterkeit verräth, wenn ſie Graf Askan's Erwähnung thut. Befolgen Sie jetzt meinen Rath und treten Sie vor der Er⸗ öffnung des Teſtaments in der Rolle eines theilneh⸗ menden, uneigennützigen Jugendfreundes auf, der Ueber⸗ gang zur wärmern Empfindung kann Ihnen dann nicht ſchwer werden.“
„O, die Wärme des Herzens ſteigt ſchon bei der Betrachtung dieſer koſtbaren Beſitzung, mein Beſter. Sie haben ſich das Recht zu ungeheuren Wünſchen er⸗ worben, wenn es mir glücken ſollte, hier auf dieſem Schloßplatze meine Siegesfahnen aufpflanzen zu können. Noch zweifle ich an der Möglichkeit eines ſolchen
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