Teil eines Werkes 
2. Band (1867)
Entstehung
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Bella nicht eher ins Bettchen, bis ſie dem Vater gute Nacht geſagt. Dies war ſeitdem jahraus jahrein ge⸗ ſchehen Dora Bella war verdrängt von dem jungen Pflegeſohn des Grafen Harald. Ein unendliches Er⸗ barmen zog durch des alten Mannes Herz, als er überlegte, ob nicht Dora Bella unter der Erkenntniß gelitten haben könne. Das arme Kind! Ja, ja! Ihre Mutter war geſtorben, Gräfin Eliſabeth war zu ſehr von der Gewohnheit beherrſcht, allein und ihren lite⸗ rariſchen Beſchäftigungen hingegeben zu leben; jetzt hatte ſich nun das letzte Herz von ihr abgewendet ja, ja! Der alte Volkmann durchſchaute ſchon ziemlich klar die Situation, da kam ihm die alte Bonne Dora Bella's noch zu Hülfe.

War das in der Ordnung? ſagte die alte Frau, mit treuherzigem Verdruß auf die Schulter Volkmanns ſchlagend.Wir ſind doch ſonſt ſo diplomatiſch, alter Volkmann, wir ſpielen doch ſonſt ganz flott den Cere⸗ monienmeiſter und wir laſſen ſolche Verſtöße gegen alle conventionelle Formen außer Acht?

Was haben wir denn geſündigt, alte Sabine? entgegnete Volkmann mit leicht gerunzelter Stirn. Er war ſehr empfindlich in Bezug auf Vorwürfe, die ſeine Wirkſamkeit als Feſtordner trafen.

Iſt das in der Ordnung, daß Excellenz die Ehren⸗