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Dietrich's Mienen, ſein Lächeln blieb höchſt ſorglos und ſein Stimmenton war heiter, als er ausrief:
„Heirathen? Prächtig! Aber damit zähmſt Du mich ganz gewiß nicht!“
„Das wollen wir ſehen! Es iſt mein Ernſt, Dietrich Du ſollſt heirathen, Du mußt mir zur Liebe und Dir zur Beſſerung heirathen!“
„Warum denn nicht, Onkel? Lieber heute als morgen, wenn ſonſt die Frau hübſch genug iſt.“
„Hübſch iſt das Mädchen, welches ich Dir aus⸗ geſucht habe. Rathe, wer es iſt!“
Dietrich ſchüttelte ſcherzhaft ſein Haupt und machte eine komiſche Geberde. Man ſah, daß ihm die Sache durchaus nicht ernſt erſchien.
„Außerdem wird es ſich wohl treffen, daß es die⸗ jenige iſt, welche der Herr Brauſewind allen andern vorzieht, für die er ſchwärmt! Nun? Rathe, wer es iſt!“
Ein leichter Zug von Verlegenheit glitt über Dietrich's Geſicht. Er bemeiſterte jedoch ſeine Stim⸗ mung und antwortete ebenſo fröhlich wie vorher:
„Wie kann ich das rathen, da ich für ein halb Dutzend Mädchen ſchwärme! Es gibt ja hier hübſche Mädchen in Hülle und Fülle!“
„Wir wollen ſehen, ob der Inſpector vom Schloſſe


