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«Frauenzimmerchen) zum erſten male in ihrem Leben nervös wird. Verſichern Sie ihn meines Zornes und fordern Sie ihn auf, mit der Dame fein ſäuberlich umzugehen.“
.„Worüber klagt die Baronin?“ fiel Konſtanze piquirt ein. Auch ſie hegte vorgefaßte Ideen über dieſelbe.
Der wirkliche Geheime Sanitätsrath Sterenthal ſah das Fräulein ſehr groß und verwundert an.„Ein verteufelt ſpitzes Geſchwiſterpaar—“ brummte er. „Worüber ſie klagt? Sie klagt gar nicht— eine Ba⸗ ronin Roſenau erlaubt ſich nie zu klagen— aber ſie leidet und das brauche ich nicht zu dulden, mein gnä⸗ diges Fräulein. Sie leidet unter der ſchroffen, ab⸗ ſtoßenden Manier, womit Ihr Herr Bruder ihr Mutter⸗ herz behandelt—“
„Die ſtolze, kalte Dame!—“ warf Konſtanze ein—„Trauen Sie ihr wirklich Gefühl genug zu, um nur einen Moment aus dem ſteifen Prunk, der ihr Leben zu regeln ſcheint, zu erwachen? O ja, ſie lei⸗ det vielleicht in der Furcht, ihre ſtolzen Hoffnungen nicht erfüllt zu ſehen, aber im Grunde ihres Herzens ruhen gewiß nur weltliche Wünſche!“
„Wenigſtens menſchliche Wünſche—,“ erörterte der alte Doctor, warm werdend.„Ueberlegen Sie die
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