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nach Landsau, nachdem ſie dieſelbe als eine Rettung aus unangenehmen Verhältniſſen erkannt hatte. Sie gab ſich fortan ohne Widerſtreben dem Eindrucke hin, den die Erwartung von Reiſeabentheuern in einer ju⸗ gendlichen Phantaſie hervorbringt.
Daß ſie bei den Aeußerungen darüber mißver⸗ ſtanden werden könnte, fiel ihr nicht ein. Es iſt aber auch zu erwarten, daß ſie ſehr gleichgültig bei dem Urtheile Benno's geblieben ſein würde, der ſie mit ſtil⸗ lem Ingrimme in ſeinen Gedanken für eine kleine Heuchlerin erklärte. Mädchen der Art, wie Alice, wa⸗ ren ihm in ſeiner Praxis noch nicht vorgekommen, daher nahm er die freie, friſche Lebensluſt, die ſich unwillkürlich nach und nach wieder bei ihr einſtellte, und gerade in den Vorbereitungen zu einer Reiſe eine heilſame Anregung fand, für eine Maske.
Trotzdem er zu ſeinem Erſtaunen erkannte, wie zartſinnig Alice die leidenſchaftliche Erklärung ſeiner Gefühle für ſie verborgen hielt, ſo fand er doch in ſeiner Stellung jetzt etwas Gedrücktes. Er beſchloß abzureiſen. Die Wechſel, welche er von dem Primus ausgehändigt erhalten hatte, machten es thunlich, daß er ſich, unter dem Vorgeben„nach Warſchau abgehen zu wollen,“ auf einige Zeit entfernte, ohne jedoch ſeine fieberhaften Wünſche in Bezug auf Alice ganz aufzugeben.


