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erſcheinen. Der Oberkammerherr, ganz unſchuldig an der Conſpiration, die Alice aus dem Bereiche von Ben⸗ no's Leidenſchaft entfernen ſollte, war wirklich ſo ſorg⸗ los gleichmüthig, wie er ausſah.
Der Präſident ſchien ſehr gut gelaunt. vorläufig zufrieden mit der Ausſicht, dem ten“ einen Strich durch die Rechnung machen zu können. Seit der„edeln und höchſt freimüthigen Bewerbung“ des jungen Mannes hatte er Reſpect vor ſeinem„Hel⸗ denmuthe“ und trug einen Schatten von Furcht in ſich, daß„der Knabe ihm weit gefährlicher werden könne, wie er je geglaubt hatte.“
Mit friſchem, lebendigem Humor nahm er den Faden der Unterhaltung auf und knüpfte ihn da an, wo er am Nachmittage beim Kaffee abgeriſſen worden war. Er erzählte der lächelnden Alice,„es ſei nun keinem Zweifel mehr unterworfen, daß die Wiege von Benno's Vater neben der ſeinigen geſtanden habe,“ und er forderte ſie mit farkaſtiſchem Ernſte auf:„Re⸗ ſpect vor Benno zu haben, der einen Grad näher am Stammbaume ſeiner Ahnen ſtände, als ſie.“
Dann berichtete er der Oberkammerherrin,„daß ſie vor dem Schlafengehen noch wichtige Geheimniſſe, das Glück der Familie betreffend, aus dem Munde ihres Gatten, des ſtattlichen Primus, vernehmen werde
1859. XIII. Erneſt Octav. II. 15
Er war „Prätenden⸗
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