Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Iſt es denn ſo gewiß, daß unſer Bruder der⸗ gleichen Geſchäftchen getrieben hat?

Es könnte doch ſein die Wahrſcheinlichkeit dafür iſt da.

Nichts weniger, ſpottete der Präſident.Ge⸗ rade aus dieſem Umſtande ziehe ich den Zweifel, daß der Spion, welcher Schmidt hieß und Fräulein Ka⸗ thinka von Buchotzky ehelichte, keineswegs ein Schmidt⸗ Welldorf war.

Der Grund iſt nicht ſtichhaltig, warf der Re⸗ gierungsrath ein.Jeder handelt von ſeinem Geſichts⸗ punkte aus, recht, wenn er zu einem Ziele zu gelan⸗ gen ſtrebt. 7

Der Oberkammerherr nickte zuſtimmend.Hätte uns Frau von Pottky nur wenigſtens eine Art Sig⸗ nalement von Benno's Vater entworfen, ſprach er traurig.

Stille Deine Sorgen, alter Knabe, fuhr der Präſident auf,und rüſte Dein hochzeitlich Kleid für Prinzeß Mathilde. Wenn Du heimkehrſt, ſoll mit Macht gearbeitet werden, um die Kinder vom Stamme Schmidt zu Paaren zu treiben. Ich leugne gar nicht, daß ich ſehr wenig Stolz auf einen Bruder ſein würde, der ſich zu niedrigen Dienſten herleiht, der ein ſchönes junges Weib verläßt, der ſeinen Sohn vergißt, und