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ſich ſtreng aufrichtend der Präſident mit bedeutendem Zweifel in allen Mienen.
„Das iſt dort eben nichts Seltenes, Herr Prä⸗ ſident,“ entgegnete Benno leicht hin.„Uebrigens war er in Warſchau Muſikdirector geweſen und hatte den Titel in ſeine Privatverhältniſſe mit hrüber genommen. Er war ein Vetter meiner Mutter.“
„Die Geſchichte fängt an egefährlich» auszuſehen,“ murrte der Präſident und ſchwieg fortan.
Benno kümmerte ſich darum nicht. Je länger er in dem Kreiſe derer von Schmidt weilte, deſto ſicherer betrat er das Terrain, welches er zum Kampfplatz ſeiner Thaten auserſehen hatte. Die Seelengüte des alten Primus ebnete ihm die Ausſicht auf ein vergnüg⸗ liches und amuſantes Kampfſpiel, deſſen Endzweck er bis dahin noch nicht beſtimmt hatte. Er wollte ſich, wie immer in ſeinem Leben, von den Wellen des Zu⸗ falls tragen laſſen. Daß dabei ſein Augenmerk ganz beſonders auf eine Huldigung der Schönheit gerichtet war, der er, als Vetter, näher treten dürfte, als jeder Andere, darüber hegte er ſelbſt nicht den gering⸗ ſten Zweifel.
Alice war in ſeinen Augen„himmliſch ſchön!“ Sie ſchien ihm Lilie und Roſe zugleich, Beides noch in der feſtgeſchloſſenen Knospe kindlicher Unbefangen


