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Dann verfügte ſich die Geſellſchaft zu Tiſche, alle andern Erörterungen auf gelegenere Zeit ver⸗ ſchiebend.
Das Geſpräch drehete ſich um einige Tagesange⸗ legenheiten. Harmlos, als hinge nicht eine glänzende Zukunft von ſeinem Hierſein ab, betheiligte ſich Benno daran und gab durch den unvertilgbaren Anſtrich von Fröhlichkeit, der an Leichtſinn grenzte, der Converſation ein eigenthümlich friſches Leben. Im Verfolg einiger Anekdoten, die aus dem Myſterium der Künſtlerwelt geſchöpft waren, wobei der Aufführung der„Weißen Dame“ Erwähnung gethan wurde, die bekanntlich auf den Walter Scott'ſchen Roman„Guy Mannering oder der Sterndeuter“ baſirt, ſprach Benno, plötzlich ſich umſchauend, die koſtbare Ausſtattung des Speiſezimmers bewundernd und dabei auf ſich zurückkommend:
» Meinen Erinnerungen zufolge, würde ich freilich ein Schloß, wie dies hier, nimmermehr als das be⸗ anſpruchen mögen, was mir aus einzelnen, märchen⸗ haft aufdämmernden Geſchichtchen als das Haus meiner Väter vorſchwebt. Beſonders geſchäftig war meine Kinderphantaſie immer, ſich die bezopften Köpfe einer Reihe von erwachſenen Knaben vorzuſtellen, die, wie mein Vater meiner Mutter erzählt hatte, bei einem
zehnten oder zwölften, ſpät nachgeborenen Sohne meines 1859. XIII. Erneſt Octav. II. 2


