Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Ich habe niemals daran gedacht, meiner Familie nachzuforſchen, mein Herr, fuhr Benno lächelnd fort, mit der großen Ruhe ſprechend, die Aufrichtigkeit ſcheint. Ich bin Künſtler und finde meine Befriedigung in der harmloſen Genialität, womit die Jünger der Kunſt von einem Tage zum andern leben. Was mich bewogen hat hierher zu kommen, iſt lediglich Werk des Zufalls, der mich mit dem Agenten Herrn Franz Velguth zu⸗ ſammenführte.

Velguth? rief der Oberkammerherr und trat intereſſirt näher.

Velguth Franz Velguth! wiederholte der Prä⸗ ſident.Nun und der?

Herr Franz Velguth kennt Einiges aus meiner Ver⸗ gangenheit ich hatte ihm erzählt, daß meine Mutter mir oftmals von den Sonderbarkeiten eines Großvaters geſprochen habe, der ſeine Söhne nach der Nummer taufen ließ.

3 Die Herren wechſelten einen bedeutungsvollen lick.

Wie ſo, mein Herr? fragte der Präſident mit affectirter Gleichgültigkeit, ließ aber die ſchneidende Höhe ſeines Organs um einige Töne tiefer ſinken.

Benno nahm die Miene des Nachdenkens an, in⸗ dem er erwiderte: