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zu entſchuldigen, wenn ich mich bei Ihnen beur⸗ laube—.“
„O, laſſen Sie ſich nicht abhalten, gnäd'ges Fräulein— ich habe Zeit, ich kann warten,“ meinte Madame, mit beiſpielloſer Beharrlichkeit ſitzen bleibend.
Konſtanze verließ das Zimmer und ſchickte den Diener in die nächſte Zeitungsexpedition, um das Zei⸗ tungsblatt endlich zu bekommen. Sie bedentete ihn, daß er es ſchaffen müſſe auf alle Fälle und ſchloß ſich in ihr Schlafzimmer ein.
Madame Hirſch Meier ſaß noch eine halbe Stunde ſtill und andächtig im einſamen Geſellſchaftszimmer, dann erhob ſie ſich, beſtellte dem Kammermädchen, wel⸗ ches mühſam das Lachen verbiß,„daß es ihr leid thue, doch nicht auf des gnäd'gen Fräuleins Zurückkunft warten zu können“ und ging„blau, roſa und gelb,“
mit herablaſſendem Kopfnicken die Treppe hinab, laut
zurückrufend:„der Bediente ſolle ihr nur folgen, um das Zeitungsblatt in Empfang zu nehmen.“
In demſelben Moment kam ihr dieſer entgegen⸗ geſtürzt und hielt triumphirend Eines in die Höhe. Jetzt ärgerte ſie ſich, daß ſie ſchon aufgebrochen war und wäre für's Leben gern wieden mit umgekehrt, allein bevor ſie darüber zu einem Entſchluſſe kommen konnte, ſiel die Treppenthür wieder zu hinter dem Diener und
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