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als ſie, diesmal nicht„grün, roth und gelb,“ ſondern „blau, gelb und roſa“ in's Zimmer rauſchte.
Einen größern Contraſt als dieſe beiden weiblichen Geſtalten in ihrer eigenthümlichen Erſcheinung bildeten, konnte es nicht leicht geben. Konſtanze, ſchlank und fein, Madame Hirſch Meier klein und bedeutend dick. Konſtanze einfach in unſcheinbaren Farben— Madame im grellſten Geſchmacke gekleidet.
Mit einem Wortſchwall ohne Ende auf Konſtanze zuſchreitend, gelang es dieſer erſt nach minutenlangen Bemühungen ſie zum Sitzen zu bewegen und einen glück⸗ lichen Moment zu erhaſchen, wo ſie nach dem Anlaſſe zu ihrem Beſuche fragen konnte.
„Mein gnädiges Fräulein,“ plapperte Madame wieder los—„eine kurioſe Angelegenheit— eine famoſe Geſchichte. Sehen Sie, mein gnädiges Fräu⸗ lein, geſtern war Muſik bei Rainville in Ottenſen— Sie kennen doch die pompöſe Reſtauration— nur Leute aus unſerm Stande beſuchen ſie— ganz pompös, ganz fein—“
„Sie wollten mir erzählen—“ bat Konſtanze lächelnd.
„Jawohl— wir gingen zum Hafen und ließen uns zu Rainville fahren. Ausgezeichnete Muſik— ſüperbe Toiletten—. Hoop iſt ein für alle Mal unſer


