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verrichteter Sache kehrte er zur Heimath zurück und dieſe Erfahrung umſchleierte längere Zeit den ſonſt ſo heitern Himmel ſeines Lebens.
Junker Octav war und blieb verſchollen. Sein Andenken verblich endlich.
Während jedoch die übrigen Brüder mit gleich⸗ gültiger Gelaſſenheit ſein gewaltſames Zerreißen aller Familienbande beſprachen, füllte ſtets eine ſtille Weh⸗ muth das Herz des würdigen Primus.„Wer hätte gedacht, daß dieſer Knabe, den wir Alle mit einer hei⸗ ligen Bruderliebe in unſern Kreis aufnahmen, uns ſo ſchmählich verachten würde?“ ſprach er oftmals.„Um uns mit doppelt und dreifachen Banden an dies letzt⸗ geborene Kind zu feſſeln, ſchlug ich damals vor, ſeine Pathen zu werden— er hat dieſen Act chriſtlicher Liebe gänzlich unnütz gemacht. Gott nehme ihn nun in ſeinen Schutz, da er ſich unſerer Hülfsbereitwilligkeit entzieht.“ 4 „ Er wird ſchon kommen, wenn er uns gebraucht!“ meinte der Juriſt und Quintus verſprach, ſich in der Welt gelegentlich nach ihm umzuſehen.—.
Die Zeit drang mit gewaltigem Fluge vorwärts. Sie vernichtete leider mit ihren ehernen Flügeln das Glück des Gerechten eben ſo unerbittlich, als das des Ungerechten und ſtürzte den Staub der Vergeſſenheit


