Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Schutz zu nehmen. Es iſt dieſer Gedanke ein Aus fluß unſerer brüderlichen Geſinnung für den kleinen Buben, der hülfloſer als wir Alle im Leben daſtehen würde, wenn Gott der Herr über die Tage unſers gnädigen Herrn Vaters dereinſt verfügen ſollte. Ich, der Primus unſers Bruderkreiſes, bin erwählt, den Knaben über der Taufe zu halten. Wenn Sie alſo nichts dagegen einzuwenden haben, ſo ſind wir ent⸗ ſchloſſen, morgen früh in der Kapelle zu erſcheinen und die Taufhandlung von znunſerm würdigen Pfarrer in Welldorf vollziehen zu laſſen. Uebermorgen verlaſſe ich das Schloß, um meinen Studien wieder nachzugehen, deshalb bitte ich im Namen meiner Brüder um ſchleu⸗ nige Reſolution.

Meſſieurs, entgegnete prompt der Miniſter, der Einfall hat meinen Beifall und ich acceptire Ihr Anerbieten in jeder Hinſicht. Da ich, getrieben von meiner Vaterliebe für die, welche ich die Ehre habe meine Söhne zu nennen, ſtets darauf bedacht geweſen bin, das Vermögen, das mir mein Vater hinterlaſſen hat, nicht allein zu erhalten, ſondern auch zu vergrößern, ſo ſoll Keiner von Ihnen durch die Geburt meines

Octavus beeinträchtigt werden. Mein Teſtament, das

ich ſchon ſeit zehn Jahren niedergelegt habe, wird alſo keine Aenderung erleiden, die Theilung meiner Baar⸗