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wahren, aber dennoch machte ihr Gewiſſen ihr Vorwürfe, nicht energiſcher aufgetreten zu ſein.
Beunruhigt von dieſen Empfindungen, aber auch tief beſchäftigt von dem Gedanken an die Behauptung des Commerzienrathes, daß Ely Koltrum in Eduard Roſſian einen Aſſocié gewinnen wolle, durchſchritt ſie haſtig den Garten mehrmals, ohne zu einem Entſchluſſe kommen zu können, der ihr den richtigen Ausweg zeigte, einen Ab⸗ ſchluß der projectirten Verbindungen zu hindern.
Ely's Bild erſtand vor ihrer Phantaſie, wie er ruhig und abgeſchloſſen in ſeiner ehrenhaften Thätigkeit fort⸗ ſchritt.— Wie? Sollte dieſer argloſe, redliche Mann von ſeiner Tugendhöhe herabgezogen und in leichtſinnige Speculationen verwickelt werden, die ſeinen guten Ruf tödteten?
Ein ſchmerzhaftes Bedauern, wie man es nur bei der Zertrümmerung eines theuern Kleinodes empfindet, überwallte Giſela's Herz und machte es ſtärker ſchlagen. Und der arme, unſchuldige Tobias Koltrum, der in ſeiner Weisheit keinen Begriff von„faulen Geſchäften“ und „genialen Speculationen“ hatte, wie ſollte der ſich an einen Schwiegerſohn gewöhnen, der von ihm weder ge⸗ achtet, noch geliebt werden konnte.
Die Größe des Contraſtes zwiſchen ihnen machte jedes Verſtändniß unmöglich, aber den Schaden davon
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