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ſcherzte Wappra.„Danken wir Gott, daß wir nicht ſind, wie Sie. Was ſollte aus den armen Ofiicieren unſerer Armee werden, wenn der Druck einer ſolchen Abhängig⸗ keit tödtlich werden könnte! Nein, Giſela— das ſind meine Vaterfreuden! Er ſoll aber nicht zu andern Wu⸗ cherern gehen, denn ich will die Zinſen verdienen, die er denen in die Hände ſpielt. Dieſe Zinſen ſollen auf das Erbtheil meines Enkels kommen.“
Bezwungen von der liebevollen Herzlichkeit, womit Wappra ſprach erfaßte Giſela ſeine Hand und ſagte: „Möchte Ihnen mein Bruder nur nie Gelegenheit geben, daß Sie bereuen ihn zu einem verwöhnten Sohne ge⸗ macht zu haben.“
„Sehen Sie doch nur—“ antwortete der alte Herr auf das Ehepaar deutend, das in ſtiller Zärtlichkeit ein⸗ ander in die Augen blickte.„Er liebt. Sie liebt. Wir lieben alſo und dies gleicht Alles aus, was nicht eben- mäßig iſt.“
„Der Wagen hielt. Man war angelangt vor der Villa, die im Blüthenſchleier der Bäume eingehüllt dalag. Vom Zauber der Frühlingswonne beſchwichtigt, vergaß Giſela für jetzt die Sorgen um Lyſanna's Wohl und ſie über⸗ ließ ſich in menſchlicher Vergeßlichkeit ſo vollſtändig dem Eindrucke, den das neue friſche Leben in der Natur auf ſie machte, daß ſie„ordentlich zuſammenſchrack, als der


