Teil eines Werkes 
1. Band (1865)
Entstehung
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33 ſchen höchſt gleichgültig blieb. Von der Gefahr dieſer Sympathie hatte er, trotz ſeines reifen Verſtandes, keine Idee. Es lag ihm nichts ferner als die Sehnſucht nach einer Verbindung mit einem weiblichen Weſen. Sein Geiſt war von Geſchäften vollkommen gefüllt, ſeine Phan⸗ taſie von allerlei Plänen beſtändig in Anſpruch genom. men und ſein Herz durch die liebevolle Verbindung mit ſeinem Bruder und deſſen Familie dermaßen befriedigt, daß er nichts weiter wünſchte. Er betrachtete ſeine Nichte Lyſanne als die Erbin deſſen, was er mit dem väter⸗ lichen Erbtheile gegründet und erworben hatte und es fiel auch ſeinem Bruder Toby gar nicht ein, Widerſpruch dagegen laut werden zu laſſen, da nach altem Herkom· men das ganze Gehöft mit allen liegenden Gründen ſtets an den älteſten Sohn eines Hofbeſitzers überging, wäh

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rend der jüngere nur mit einer verhältnißmäßig geringen

Summe Geldes abgefunden wurde.

Die Fabrik führte die FirmaGebrüder Koltrum. Ganz natürlich, denn der Schöpfer und Begründer der⸗ ſelben hatte die Mittel ſeines Bruders zu dem Unter⸗ nehmen in Anſpruch genommen und wirthſchaftete für das gemeinſame Intereſſe, ohne Rechenſchaft darüber zu geben. Der Erfolg ſeiner kühnen Speculation hatte dies

Vermögen vergrößert. Ohne ſich nur im mindeſten an

Handelsſpeculationen zu betheiligen, blieb Herr Toby