Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Sein Mops, der nach wieder gewonnenem Appe⸗ tite die Zeitrechnungen eintheilte, erhob ſich langſam von ſeinem Lager und umkkreiſete wedelnd und ſchnup⸗ pernd den Platz, den ſein Herr nur einnahm, wenn er ſeine Tagesmahlzeiten abhielt. Als der Signor keine Anſtalten traf, ihn mit ſeinen Freßgelüſten zu beachten, hob er ſich empor, ſetzte ſich auf die Hinterpfoten und ließ ein winſelndes Geheul hören.

Der Signor lachte und ſtrich liebkoſend über die breite, ſchwarze Mopsnaſe hinweg.Du betteln, amico, Du betteln? Haben Du nur Geduld, wir wer⸗ den bald Biscuit eſſen und Xeres trinken können. Unſere Sonne gehen auf, amico! Die Tantièmen der armen Choriſtinnen, die uns genährt haben, ſeien von nun an ein Bettel für uns! Paſſen Du auf, mein Hündchen, paſſen Du auf, was für herrliche Tage nun aufgehen werden. Dieſer Fiſch, der heute in mein Netz gegangen, amicCo, iſt ein Goldfiſch, der des Lebens Herrlichkeit über uns ausbreiten ſoll. Haben ich es Dir nicht immer geſagt, mein Hündchen, daß Du ſollen Biscuit freſſen, wie das Bologneſerchen der Gräfin Julie ſehen Du, nun halten ich Wort! Haben Du nur noch Geduld und ſparen Du Dein Appetit für's Biscuit, denn heute haben ich nichts weiter, als ein grob' Brötchen und Kaffeewaſ⸗ ſer zum Gaſtmahl! Sehen Du? Er zog ein Schub⸗