Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Schritt zurück, und ſein feines Geſicht färbte ſich pur⸗ purroth. Was wußte dieſe Frau von ſeinen Jugend⸗ jahren, wo er eine Erfahrung dieſer Art faſt mit ſeinem Leben bezahlt hatte? Er muſterte ſie ſcharf, ob nur der Zufall die Worte in ihren Mund gelegt. Die gleichgil⸗ tige Miene, wonitt ſie ſeinem prüfenden Blicke begegnete, beruhigte ihn wieder.

Aber er fühlte ſeinen Eifer erkalten, der Welt in der Tochter dieſer Frau eine bewundernswerthe Künſtlerin zu verſchaffen. Seine Stimmung veränderte ſich wie⸗ der, ſeine Exaltation legte ſich, und wenn auch damit das Intereſſe für die hübſche Sängerin nicht einſchlief, ſo kühlte ſich doch ſein Enthuſiasmus für die Sache ab.

Er hielt es für gerathen, das Geſpräch darüber ohne Weiters abzubrechen, und er that dies mit den Worten:

Wir werden ja ſehen, ob ſich nicht der Himmel ſelbſt in's Mittel legt, um Ihre talentvolle Tochter für die Kunſt zu gewinnen.

So lange ich lebe, wird dies nicht geſchehen! er⸗ widerte Frau Dorſak mit ſeltſam bewegtem Tone.Und wenn ich zu früh ſterben ſollte, ſo mag ein höheres We⸗ ſen die Erfüllung des Schwures übernehmen, den ich meinem ſterbenden Vater leiſten mußte.

Sie verneigte ſich mit dem ſtolzen Anſtande einer